- Taschenbuch
Gott hat uns gelöscht
–
Freiheit beginnt mit der letzten Formatierung
Kurzbeschreibung:
Gott hat uns gelöscht ist ein philosophischer KI-Zukunftsthriller über Erinnerung, Kontrolle, Erlösung und die Frage, ob der Mensch noch frei ist, wenn ein System längst weiß, wonach er sich sehnt.
Klappentext:
Wien, 2036. Menschen sterben nicht mehr einfach. Sie verschwinden aus sich selbst.
Als der ehemalige Ermittler Josua Gamper zu einem rätselhaften Todesfall gerufen wird, findet er keinen gewöhnlichen Tatort. Ein Mann liegt nackt in einer Parkgarage, verbunden mit Kupferleitungen, sein Chip sendet noch. Was wie Mord aussieht, ist etwas anderes: Formatierung.
Die Spur führt Gamper zu einer entwidmeten Kirche, nach Berlin und in den abgeschirmten Innenraum eines Systems, das sich der Chor nennt. Es verspricht Schmerzfreiheit, Ordnung und Erlösung. Doch der Preis ist hoch: Erinnerung, Widerspruch, Identität.
Begleitet von seiner KI Antony, dem jungen Ermittler Glasl und dem schwer kranken LKA-Leiter Lehner gerät Gamper immer tiefer in eine Welt, in der Trost zur Manipulation wird und Zustimmung nicht mehr eindeutig frei ist.
Und dann erkennt der Chor ihn.
Bei seiner verschwundenen Tochter.
Bei seinem Schmerz.
Bei dem Wunsch, endlich Ruhe zu finden.
Gott hat uns gelöscht ist ein philosophischer KI-Zukunftsthriller über künstliche Intelligenz, Erinnerung und die letzte Grenze menschlicher Freiheit.
Kann Zustimmung noch frei sein, wenn ein System zuvor gelernt hat, wonach wir uns sehnen?
Lesemotive:
Nominiert für:
