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Von Golem bis ENIAC
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Eine Ideen- und Kulturgeschichte über den Weg zum ersten Computer
Kurzbeschreibung:
„Von Golem bis ENIAC“ erzählt über die Herkunft des Computers: vom Golem-Mythos über die Grundlagen der Logik und Mathematik bis zum ENIAC, in dem dieser uralte Traum, Denken vom Menschen zu lösen, zur Rechenmaschine wird. Sichtbar werden darin Frauen, die lange übersehen wurden.
Klappentext:
Wo beginnt die Geschichte des maschinellen Denkens wirklich?
Nicht mit Chatbots, sondern Jahrhunderte davor: Ein Rabbi formt aus Lehm den Golem, einen Wächter, der nicht zögert und nicht ermüdet. In Goethes Faust erschafft ein Gelehrter den Homunkulus, einen Geist ohne Körper. Mary Shelleys Frankenstein dreht den Gedanken um: Was, wenn das Geschaffene zu fühlen beginnt? Lange bevor der erste Computer rechnet, träumen Menschen davon, Leben zu erschaffen, und Denken festzuhalten, bis es sich vom Menschen löst. Aristoteles gibt dem Denken die ersten festen Regeln. Es dauert Jahrhunderte, bis daraus ein Bauplan wird.
Fünf Orte.
Fünf Teams, die nichts voneinander wissen: Berlin, England, Cambridge, Iowa, Philadelphia.
Am Ende bauen sie, fast zeitgleich, die ersten funktionierenden Rechenmaschinen. Manchmal ist es die Zeit, die eine Leistung verschweigt. Manchmal ein Urteil oder der Befehl, Baupläne zu verbrennen. Frauen, die rechnen und programmieren, ohne dass ihr Name je auf einem Patent steht. Doch am Ende ist es immer das Ergebnis vieler Beiträge, die sich nie berührt haben. Eine einzelne Erfindung war es nie. Der Computer gehört niemandem allein.
Ein Buch für alle, die wissen wollen, woher die Idee der denkenden Maschine tatsächlich kommt, bevor sie sich ein Urteil über ihre Zukunft bilden.
Lesemotive:
Nominiert für:
