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Der Kutscher der 11
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Endstation Wahnsinn
Kurzbeschreibung:
Dresden bei Nacht. Straßenbahnfahrer Jochen findet die Akten eines Irren, der die Abgründe der Fahrgäste seziert. Auch Jochens Feigheit ist dokumentiert. Seine Starre bricht: Er verlässt die Kabine und wird selbst zum Richter. Ein kompromissloser Psycho-Noir-Kurzroman.
Klappentext:
Psychogramm eines Absturzes. Ein Noir-Kurzroman.
Jochen ist siebenundvierzig, Straßenbahnfahrer auf der Dresdner Linie 11 und innerlich längst tot. Seine Fahrerkabine aus Panzerglas ist ein selbst gewählter Sarg, der ihn vor dem Elend der Nachtschicht schützt. Wenn es im Waggon hässlich wird, drückt er den Hebel durch und sieht weg.
Bis er eine vergessene Ledertasche findet. Ihr Inhalt: die Fallakten eines irren Voyeurs, der Nacht für Nacht die dunkelsten Geheimnisse der Fahrgäste seziert. Als Jochen darin seine eigene Akte entdeckt – mit einer vernichtenden Diagnose seiner eigenen Feigheit –, zersplittert seine Starre. Der Kutscher verlässt seine Kabine. Er macht sich selbst zum Richter. Und tappt blind in eine psychologische Falle, aus der es kein Entkommen gibt.
Lesemotive:
Nominiert für:
