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Lautlos Ertrinken
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Eine queere Coming-of-Age-Novelle
Kurzbeschreibung:
Noah ist achtzehn, Leistungsschwimmer und Sohn eines Olympioniken. Schwäche zeigen ist keine Option. Bis Lars, der Junge aus dem Café neben der Schwimmhalle, ihn eines Abends zusammengebrochen in der Umkleide findet. Eine queere Novelle über Druck, erste Liebe und den Mut, aufzutauchen.
Klappentext:
Wer weich wird, geht unter. Das hat Noahs Vater ihm eingebläut, lange bevor Noah zum ersten Mal auf einem Startblock stand. Mit achtzehn gehört Noah zu den besten Schwimmern im Land. Die EM-Qualifikation steht kurz bevor, sein Vater ist ehemaliger Olympionike und Direktor des Leistungszentrums, und jede Hundertstelsekunde wird nach dem Training Bahn für Bahn auseinandergenommen. Was nicht ins Bild passt, schluckt Noah runter. Die Panik im Wasser gehört dazu, und auch der Junge aus dem Café nebenan, an den er öfter denkt, als ihm lieb ist. Lars jobbt hinter der Theke, ist ganz selbstverständlich „out“ und hat sich nach der Sache im letzten Sommer geschworen, sich für niemanden mehr kleiner zu machen. Dann hört er eines Abends ein Geräusch aus der Umkleide und findet Noah zusammengebrochen auf den Fliesen. Ausgerechnet Noah, der sonst durch alle hindurchsieht. Zwischen Tresen und heimlichen Schwimmstunden im leeren Becken kommen die beiden sich näher. Doch je näher die Qualifikation rückt, desto lauter werden die Sprüche im Team. Und Noah muss entscheiden, ob er weiter funktioniert oder sich endlich zeigt, auch auf die Gefahr hin, dabei unterzugehen. Lautlos Ertrinken erzählt abwechselnd aus Noahs und Lars’ Sicht von ein paar Monaten zwischen Startblock und Cafétheke. Eine queere Novelle über den Mut, aufzutauchen.
Lesemotive:
Nominiert für:
