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Narben des Verrats
–
Sphärenwende
Kurzbeschreibung:
Manche Narben erzählen keine Geschichte von Liebe. Sie erzählen von Schuld – und von Entscheidungen, die nicht vergeben werden
Klappentext:
Amalia stand an der Schwelle zu einem Leben, das für sie längst festgeschrieben schien. Als angehende Portalwächterin sollte sie ihren Platz einnehmen, Regeln wahren, Grenzen schützen. Der Schritt in die Hölle durch ein verbotenes Portal war keine Flucht, sondern ein letzter Versuch, das zu sehen, was jenseits der Ordnung lag, die auf sie wartete.
Als Amalia Jahre später in die Hölle zurückkehrt, ist nichts von der Neugier geblieben, die sie einst durch das Portal geführt hat. Die Dämonen erinnern sich an sie – doch was früher Spott und Neugier war, ist nun tödlicher Ernst. Zorn, dessen Ausmaß sie unterschätzt hat, schlägt ihr entgegen. Amalia erkennt, dass hier nichts von dem auf sie wartet, was sie einst hinter sich gelassen hatte.
Xarro war nie einfach nur ein Dämon. In der Welt, in der Amalia einst gestrandet war, nahm er sie in Besitz – spielerisch, kontrollierend, manchmal zu nah an der Grenze. Er schützte sie, gab ihr Raum zu überleben, einen Platz, den sie sich selbst erarbeiten konnte. Mit ihrer Rückkehr verändert sich alles. Was einst Nähe war, ist nun von Zorn überlagert. Für Xarro ist Amalias Verschwinden ein Verrat, der sich nicht erklären lässt – ein Verlust ohne Antwort, angeheizt von Lügen und der Erkenntnis, dass sie ihm etwas genommen hat, das er nie begreifen durfte.
Zwischen den Intrigen der Dämonen und den Lügen der Engel sucht Amalia nach der Wahrheit. Über das, was geschehen ist – und über das, was ihr genommen wurde. Die Macht, die sie einst besaß, ist verschwunden. Was bleibt, ist ein Schicksal, das andere für sie entworfen haben, und die bittere Erkenntnis, dass sie in keiner dieser Welten wirklich vorgesehen war.
Manche Wahrheiten zerstören nicht – sie verschieben alles.
Amalia steht vor einer Entscheidung, die sie endgültig aus den Ordnungen reißt, in die sie nie wirklich gepasst hat. Zwischen Zorn und Schuld, Verlust und Zugehörigkeit erkennt sie, dass selbst in der Dunkelheit ein Ort existiert, der bleibt.
Lesemotive:
