Der Herr des Fichtelgebirges
Kurzbeschreibung:
Der Herr des Fichtelgebirges Tief in den Wäldern des Fichtelgebirges lebt eine Macht, die älter ist als die Dörfer, die Kirchen und selbst die Namen der Berge. Einst war er ein König, der sein Land und den alten Glauben bis in den Tod verteidigte.
Klappentext:
Der Herr des Fichtelgebirges
Fichtelgebirge, um 1710. In Brand herrscht Lenz Schlotterbeck über Bauern, Knechte und Mägde, wie ein Gutsherr eben herrscht: mit Zehnt, Pfändung und einem Herzen aus Stein. Wer nicht zahlen kann, verliert das Letzte, was er hat. Wer aufmuckt, verliert mehr.
Doch das Fichtelgebirge ist alt, älter als jede Herrschaft, jede Kirche und jeder Zehnt. Tief in seinen Wäldern, unter der Kösseine und im Felsenlabyrinth der Luisenburg, wacht eine Macht, die niemand mehr ernst nehmen will: der Herr des Fichtelgebirges. Einst ein heidnischer König, gefallen im Kampf gegen eine neue Zeit, geschworen auf ewig zu bleiben. Nun Richter über Gier und Güte, über Hochmut und Demut, über jene, die geben, und jene, die nur nehmen.
Ein Junge mit einem leeren Pilzkorb. Ein Bauer, der einen verborgenen Weg zur Zwergentür findet. Ein Schneider, dessen ehrliche Arbeit als Sackstoff verhöhnt wird. Ein Bub, dem nur die Liebe seiner Familie hilft. Und mittendrin Schlotterbeck, der glaubt, alles gehöre ihm, sogar das Gold des Berges selbst.
Doch der Berg vergisst nichts. Schon einmal hat er Menschen zu Stein werden lassen. Er kann es jederzeit wieder tun. Diesmal vielleicht mit einem ganzen Mann. Oder gleich mit dreien.
Lesemotive:
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