- Taschenbuch
Minze aus Damaskus
Kurzbeschreibung:
Ein junger Syrer, der für den Abi-Ball tanzen lernen will, trifft im Bus auf eine Witwe, die seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr tanzt – und beide wagen den ersten Schritt zurück ins Leben.
Klappentext:
Montag in Berlin, Bushaltestelle, Abi-Stress – und Mo hat ein Problem: In vier Wochen ist der Abschlussball, er hat heimlich ein Mädchen im Kopf und ein großes Ziel im Herzen. Er will endlich dazugehören. Nur tanzen kann er nicht.
Als er im Bus einer älteren Dame zuhört, die schwört, nie wieder zu tanzen, fasst Mo einen verrückten Entschluss: Er spricht sie an. Agnes, 74, ehemalige leidenschaftliche Tänzerin, seit dem Tod ihres Mannes im Stillstand, willigt widerwillig ein, ihm den Walzer beizubringen – auf einem Hinterhof mit wackeligen Wäscheleinen und einer Menge Gepäck in beiden Biografien.
Zwischen eins-zwei-drei und ersten Drehungen entsteht mehr als nur eine Tanzstunde: eine zarte, ungewöhnliche Freundschaft, in der es um Mut, Verlust, Herkunft und die Frage geht, wo man wirklich zu Hause ist.
Doch je näher der Ball rückt, desto klarer wird: Tanzen lernen ist leicht. Sich etwas zu trauen – vor Lara, vor der eigenen Familie, vor sich selbst – ist der eigentliche Schritt ins Unbekannte.
Lesemotive:
