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Der bardierte Gedanke
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Ein Format gegen das Format
Kurzbeschreibung:
In „Der bardierte Gedanke“ geht es um einen Mann, der gelernt hat, sich mit Sprache zu schützen – und dann in eine Welt gerät, in der Sprache zur Ware wird.
Klappentext:
Nestor Vieland, Professor und Denker, ist müde vom Reden. Doch das Fernsehen macht ihm ein Angebot, das nach Rettung aussieht: eine Denk-Koch-Show zur besten Sendezeit. Live. Quote. Schnitt. Vieland soll Gedanken „bardieren“ – heiß, scharf, servierbar. Aus dem Unsagbaren soll ein Format werden. Was als kluges Spiel beginnt, wird zur Versuchsanordnung über Macht: Die Regie bestimmt Tempo, Ton, Wahrheit. Nähe wird Inszenierung, Stille wird Störung. Und irgendwann passiert das Ungeplante: Stille – nicht als Pause, sondern als Widerstand. Der Roman fragt: Was bleibt von einem Menschen, wenn er zur Sendung wird? Wer besitzt wen – das Wort den Menschen oder der Mensch das Wort? Und kann man sich in Sätzen verstecken, ohne sich dabei zu verlieren? Kurz: Es ist ein Roman über Medienmacht und Innenleben, über Würde im Scheinwerferlicht – und über den Moment, in dem ein Mensch merkt: Man kann sich mit Sprache panzern. Aber nicht ewig.
Lesemotive:
Nominiert für:
