Selfpublisher-Verband und Literaturhaus Lettrétage beschließen Kooperation

Der Selfpublisher-Verband e.V. ist eine partnerschaftliche Kooperation mit dem Berliner Literaturhaus Lettrétage e.V. eingegangen. Gemeinsames Ziel ist, Berliner AutorInnen stärker miteinander zu verknüpfen, Informationen auszutauschen und einander zu unterstützen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Lettrétage steht für die Suche nach unkonventionellen Veranstaltungsformaten, die Auswahl noch nicht kanonisierter Literatur und noch nicht etablierter Autoren, durch interdisziplinäre Ansätze und die Aufhebung der Trennung zwischen »institutionalisiertem Literaturbetrieb« und der sogenannten »freien Szene«. Der Verein erschließt neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit und der Dokumentation, z.B. durch die Übertragung von Veranstaltungen per Livestream oder die Öffentlichkeitsarbeit über Blogs in Verbindung mit speziell auf die einzelnen Social Media zugeschnittenen Kommunikationsformen (Facebook, Twitter etc.).

Explizit engagiert sich die Lettrétage außerdem für die Vielfalt und Kleinteiligkeit der diversen, mitunter mehrsprachigen literarischen Szenen der internationalen Metropole Berlin. Zweisprachige Literaturzeitschriften, ambitionierte Kleinverlage, innovative Autorenprojekte, Übersetzerinitiativen u.v.m. bieten eine beeindruckende Bandbreite an literarischen Aktionsräumen und Netzwerken, an Ideen und Akteuren, die eine lebhafte literarische Kultur entfalten und erheblich zur kulturellen Strahlkraft der Metropole Berlin beitragen.

Der Selfpublisher-Verband e.V. hat die Förderung, Beratung und Vertretung der Belange von Autoren im Bereich des Selfpublishing im deutschsprachigen Raum auf seine Fahnen geschrieben. Diese Autoren veröffentlichen ihre Werke selbstverantwortlich und unter Verwendung eigener Mittel.

Besonderes Augenmerk legt der Selfpublisher-Verband auf die Vertretung der Rechte und Interessen der Selfpublisher nach außen sowie ihre Förderung und Unterstützung in ihrer Tätigkeit als Autoren. Dazu betreibt der Verband eine intensive Kommunikation und Information, die Organisation von und Beteiligung an Kongressen, Arbeitskreisen und Buchmessen sowie eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Beide Partner betonten anlässlich der Vertragsunterzeichnung, das es ihnen auch darum gehe, die Lebendigkeit und Vielfalt der literarischen Szenen in Berlin zu erhalten, ihre Impulse aufzunehmen, ihnen ein Podium zu bieten und damit die bislang übliche Abgrenzung des institutionell geförderten Literaturbetriebs von der freien Szene aufzuheben.

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